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Bericht Leiterschulung Modul 2c –
Pfadfinderische Methodik

Zum Zweiten Teil der Leiterschulung trafen wir uns im Jugendgästehaus in Bad Wimpfen. Am 22.04.05 war Treffpunkt und wie erhofft waren auch viele da, die den Ersten Teil der Leiterschulung schon absolviert hatten. Erfreulich war auch, dass einige Neue Teilnehmer anwesend waren.

Unser Programm startete mit einem kleinen Imbiss und einer anschließenden Vorstellung der Teilnehmer über ein Plakat auf dem Jeder seinen Namen, seine Hobbys, Aufgaben im Stamm und womit man sein erstes Geld verdient hat.

Nach der Vorstellung begann auch schon der erste Input von Dennis. Ich hab gehört es ging irgendwie um Mitbestimmung oder so, genau kann es mir keiner sagen. Spaß bei Seite, es ging um die Mitbestimmung der Jupfi-Gruppenstunde in der Stammesversammlung, im Gruppenstundenalltag und den einzelnen Strukturen im Trupp.

Als Abschluss des Programms bildeten jeweils 6 Leute eine Kleingruppe welche sich dann auch noch einen Namen geben durfte. Dabei entstanden geistreiche Kompositionen wie z.B. „Klosterfrauen Melissengeist“, „Mumpitz“ „Vogelstimmen“ und „5 zu 1“.

Den restlichen Abend haben so ziemlich alle mit Gesellschaftsspielen verbracht, oder haben das Kloster erkundet.

Dennis unser wandelnder Wecker holte uns schon um 7:30 aus dem Bett. Nach dem Frühstück gab es kleinen Impuls von Paul, und danach verteilten wir uns in Kleingruppen um das Thema für den Abend zu bestimmen.

Jede Kleingruppe hat ihr Thema auf einem Plakat präsentiert und wollte alle anderen von der Idee überzeugen. Natürlich gab es keine Einigung und wir versuchten gemeinsam durch eine Fishpool-Diskussion und einer Art Marktschreier Aktion, einem Stimmungs-Barometer auf dem Klostergelände ein Thema zu finden. Das Ziel war es nicht einen Kompromiss einzugehen sondern überzeugt zu sein und auch hinter dem Programm zu stehen. Letzten Endes entschieden sich alle für das Thema „Feuer und Flamme – ein besonderes Erlebnis“.

Nach diesem erschöpfenden Teil waren alle froh, dass unser Küchenteam schon das Mittagessen parat hatte. Da das Wetter so wunderbar war ließ es sich keiner nehmen ein kleines Nickerchen im Klostergarten zu machen.

Anschließend ging es wieder mit dem Programm weiter. Das Thema für den Abend war zwar gefunden, aber es fehlte noch das Programm. Also gestalteten wir eine riesige Mindmap und bildeten Interessengruppen.

Die Gruppen „Branding“, „Essen und Ort“, „Bar“ und „Geländespiel“ hatten die Aufgabe am restlichen Tag ein Programm auf die Beine zu stellen.

Als es dann so allmählich Abend wurde und die Kleingruppen ihre Einkäufe getätigt hatten sollte es auch mit dem Programm beginnen.

Als erstes fand das Branding statt, bei dem jeder sein persönliches Symbol mit einem heißen Hering auf eine Holzscheibe einbrennen durfte. Anschließend wurde gegrillt.

Wenig später als es schon dunkel war packten wir zwei Feuerwannen und etwas Holz zusammen um das Geländespiel aufzubauen. Dazu marschierten wir am Neckar entlang bis zum Talmarkt-Parkplatz. Beim Geländespiel ging darum das Feuer der gegnerischen Mannschaft mit kleinen Plastikbechern voller Wasser auszulöschen. Da ein Feuer nicht richtig brannte war das Spiel dementsprechend schnell vorbei.

Da der Feuerdurst einiger Teilnehmer noch nicht gestillt war, wurde danach der Nächste Programmpunkt aufgeführt.

5 mutige Pfadfinder traten zum Feuerspucken an. Nach diesem wirklich überwältigenden Programmpunkt beruhigten wir uns mit einem Schluck Feuerzangenbowle und ließen den Abend langsam ausklingen.

Am Sonntag durften wir glücklicherweise etwas länger schlafen, da der Samstag abend für viele nicht so kurz war. Nach einem stärkenden Frühstück ging es auch schon mit dem nächsten Programmteil weiter.

Es ging darum sich eine Projektmethode zu erarbeiten und den Inhalt mit dem Programm vom Vortag zu vergleichen. Zum Abschluss sollte sich Jeder noch auf einem Projekt-Thermometer verewigen.

Während dessen hat Chaos, der uns für den Sonntag besuchen kam, einen kleinen Gottesdienst im Klostergarten vorbereitet. Wir verteilten uns alle auf den Matten und schlossen einen Kreis in dem Chaos einige Stichworte aus den Themen des Wochenendes verteilt hatte. Wir sangen aus den neuen Yuchungfang Liederbüchern und lasen zusammen einen Bibeltext, den dann Jeder kommentieren durfte.

Im Anschluss zum Gottesdienst musste noch aufgeräumt werden und wir verabschiedeten uns mit einem „Nehmt Abschied Brüder“ wieder in unsere Stämme.

(Christoph Schaefer)

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