LogoDPSG Bezirk Unterland
Logo DPSG-Bezirk Unterland
 
../whatsnew.htm

zurück

Leitertrainingstage 2003 auf dem Michaelsberg bei Kleebronn
28.03.- 30.03.2003

Vor und während unseres Wochenendes vom beschäftigte uns Pfadfinder so einige Fragen.
Wie viele Teilnehmer brauche ich, damit das Jugendgästehaus auf dem Michaelberg aus den Nähten platzt?
Wie viele Listen muss ich ausfüllen, damit ich korrekt angemeldet bin?
Was bitte ist Spleißen?
Was haben Löcher in Zitronenteetetrapacks zu suchen?
Kommen Holländer zur Hochzeit mit dem Wohnwagen?
Wie kommt der SWR an eine Jurte?
Wie viele Teilnehmer passen beim Stamm Böckingen ins Zimmer?Gruppenbild

Fragen über Fragen auf die es eine Antwort zu finden galt. Die erste Frage ist nicht ganz so schnell beantwortet. Trotz der Teilnehmerzahl von knapp 90 Pfadfinderinnen und Pfadfindern gelang es uns nicht auf dem Michaelsberg eine akute Essensknappheit hervorzurufen. Hier wäre noch eine Steigerung der Personenzahl möglich, allerdings müssten dann einige Teilnehmer ihr Essen im Treppenhaus zu sich nehmen und auf den Gängen campieren. Ein Aufruf fürs nächste Mal: Nehmt bitte auch alle euer Lagergeschirr mit.
Spaß beiseite, ganz besonderer Dank gilt natürlich dem Team vom Michaelsberg, die trotz der großen Anzahl Pfadfinderleiter immer die Nerven behielten und uns gut versorgten.
Frage 2 ist schon leichter beantwortet. Nach der Ankunft am Freitag Abend bekam jeder Teilnehmer von unserem Kassier drei Listen zum Unterschreiben unter die Nase gehalten (Bürokratie muss sein). Nach dem ausgiebig zu Abend gegessen wurde, und nachdem die Glücklichen die ein Zimmer ergatterten es bezogen hatten gab es eine große Kennenlernrunde. Im Anschluss daran gab es Fernseen! Dennis der in diesem Frühjahr auf dem Worldjamboree in Thailand war hatte einen Film mit Eindrücken von diesem alle vier Jahre stattfindenden größtem Pfadfinderlager mitgebracht.
Workshop: Feuer machen einmal anderstDie Nacht nach dem Film dauerte noch etwas und eh man sich versah, klingelte der Wecker und es gab Frühstück.
Nach dem Feiern am Freitag stand der Samstag wie jedes mal ganz im Zeichen der Arbeit. In verschiedenen Workshops erfuhren die Teilnehmer neues und intersantes lustig verpackt. So konnte man den Tag zum Beispiel damit verbringen durch eigenes erleben neue Spiele zu lernen bei denen Kooperation und Abendteuer im Vordergrund standen. Für Bastler oder solche die es werden wollen gab es diesmal die Möglichkeit unter Anleitung eine Lochkamera zu bauen oder zu spleißen. Ja spleißen nicht schweißen aber im Prinzip ganz ähnlich nur werden dabei, anstatt Metallstücke Seile ohne Knoten miteinander verbunden. Auch die Verwaltung kam nicht zu kurz und so konnte wer unbedingt wolle auch viel neues über Zeitmanagement in Erfahrung bringen. Nach dem arbeitsreichem Tag gab es dann das wohlverdiente Abendessen und einen Gottesdienst. Gottesdienst
Doch viel Zeit zum ausruhen oder Pausemachen gab es natürlich nicht. Den es stand noch eine Feiern an. Das von den Böckingern vorbereitetes Abendprogramm stand nämlich unter dem Motto wir feiern Bauernhochzeiteine Bauernhochzeit. Wie es sich für eine Richtige Hochzeit gehört ging die Party natürlich für alle die noch Kondition hatten bis weit in den nächsten Morgen. Und so kam es dann das diejenigen die am Sonntag ihr Frühstück gut erholt und ausgeschlafen zu sich namnen weit in der Minderzahl waren. Nach dem Frühstück und dem obligatorischem Aufräumen informierten die Bezierksvorstände noch all diejenigen die nach dem letzen Tag und der letzen Nacht noch aufnahmebereit waren über das große Bezirkslager im nächsten Jahr. Zum Abschluss des Wochenendes gab es traditionsgemäß noch einmal Mittagessen und eine Reflexionsrunde. Alles in allem lagen hinter den Teilnehmern drei gelungene tage mit neuen Erfahrungen und neuen Geschichten über große und kleine Kinder.
PS. Na hätten sie gewusst? In das Zimmer der Böckinger passen natürlich 23 Personen und das die Holländer immer nur Wohnwagen fahren ist selbstverständlich nur ein dummes Vorurteil.


nach oben